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Deutschsprachige Hadithe des Propheten Muhammad (s)

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muslimehelfen 24. Juli 2001

1532 – Abu Sa`îd Al-Khudrî, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
>>Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: "Ihr werdet gewiß das Brauchtum derjenigen vor euch Handspanne für Handspanne und Ellenlänge für Ellenlänge befolgen, bis ihr ihnen auch dann nachgeht, wenn sie durch das Loch eines Dabb (ein stinkendes Tier in der Wüste.) durchgehen würden!"
Wir sagten: "O Gesandter Allahs, die Juden und die Christen (meinst du)?"
Und er antwortete: "Wen sonst?" <<

(Bukhârî, Muslim und Ahmad Ibn Hanbal )

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129

muslimehelfen 23. Juli 2001

1276 – Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
>>Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: "Im Schwarzkümmel gibt es Heilung für jede Erkrankung, mit Ausnahme des Todes."<<

(Bukhârî, Muslim, Tirmîdhî, Ibn Mâjah und Ahmad Ibn Hanbal )

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128

muslimehelfen 22. Juli 2001

480 – Abû Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
>>Während die Männer aus Abessinien (einmal) in der Gegenwart des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, (den Schaukampf) mit ihren Lanzen übten, trat `Umar Ibn al-Khattab ein. Er streckte seine Hände (,als er sie sah,) nach kleinen Steinen, und wollte sie damit bewerfen (,um sie zu vertreiben).
Da sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm: "Laß sie in Ruhe, `Umar!"<<

(Bukhârî, Muslim, Nasaî und Ahmad Ibn Hanbal )

Anm.: Dies ereignete sich an einem Festtag.
An Festtagen soll man Spiele spielen, Lieder singen (s. Daily Hadith Nr. 126) und fröhlich sein.
Frohes Fest!

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127

muslimehelfen 21. Juli 2001

475 – Der Hadith von Ibn `Abbas und Gabir Ibn `Abdillah Al-Ansariy, Allah Wohlgefallen auf ihnen: Ibn Guraig berichtete:
>>`Ata‘ erzählte mir von Ibn Abbas und Gabir Ibn `Abdullah Al-Ansariy, daß sie sagten:
"Es gibt sowohl am Tag des Fastenbrechenfestes als auch am Tag des Opferfestes (gewöhnlich) keinen Ruf (zum Festgebet)."
Ich fragte ihn (`Ata‘) nach einiger Zeit (nochmals) danach.
Da sagte er zu mir: "Gabir Ibn `Abdillah Al-Ansariy teilte mir mit, daß es keinen Ruf (zum Festgebet) am Tag des Fastenbrechenfestes gibt, sowohl wenn der Imam sich zum Gebet begibt, als auch nachdem er zum Gebet hinausgegangen ist. An jenem Tag wird der Gebetsbeginn nicht angesagt, und es gibt gar keine Art vom Ruf (zum Festgebet)."<<

(Bukhârî, Muslim, Nasaî, Abû Dâwûd, Ibn Mâjah, Ahmad Ibn Hanbal und Dârimî)

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126

muslimehelfen 20. Juli 2001

479 – `A’ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete:
"Abu Bakr trat bei mir ein, während zwei von den Sklavinnen der Ansar bei mir waren. Sie sangen die Gedichte, mit denen die Ansar am Tag von (der Schlacht) Bu`aith zueinander redeten. Sie waren jedoch keine Sängerinnen.
Abu Bakr sagte: >>Wie kann ein (solcher) Psalm des Satans im Haus des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, verwendet werden, während es der Tag des Festes ist?<<
Da sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm: >>O Abu Bakr, jede Gesellschaft hat ihr (eigenes) Fest, und das ist unser Fest. (So laß sie singen!)<<"

(Bukhari, Muslim, Nasaî, Ibn Majah und Ahmad Ibn Hanbal)

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125

muslimehelfen 19. Juli 2001

474 – Gabir Ibn `Abdillah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete:
"Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, stand am Tage des Fastenbrechenfestes auf und fing erst mit dem Gebet an; dann hielt er den Menschen die Predigt. Als er diese beendete, kam er herunter und begab sich zu den Frauen. Er ermahnte sie, während er sich auf der Hand von Bilal stützte, und Bilal hielt seinerseits sein Gewand offen; und die Frauen warfen ihre Almosen hinein."

(Bukhari, Muslim, Nasaî, Abu Dawud, Ahmad Ibn Hanbal und Darimi)

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124

muslimehelfen 18. Juli 2001

552 – Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte:
"Ein Mann sagte: Heute abend gebe ich doch ein Almosen. Er nahm das Almosen mit und ging heraus. Dann legte er es in die Hand einer Hure. Am Morgen sagten (die Leute): Gestern abend wurde einer Hure ein Almosen gegeben. Da sagte er: O Allah mein Gott, Dein ist alles Lob, (daß ich jemandem ein Almosen gab), auch wenn es für eine Hure ist. Ich gebe doch ein (anderes) Almosen. Er nahm das Almosen mit und ging heraus. Dann legte er es in die Hand eines Reichen. Am Morgen sagten die Leute: Gestern abend wurde einem Reichen ein Almosen gegeben. Da sagte er: O Allah mein Gott, Dein ist alles Lob, (daß ich jemandemm ein Almosen gab), auch wenn es für einen Reichen ist. Ich gebe doch ein anderes) Almosen. Er nahm das Almosen mit und ging heraus. Dann legte er es in die Hand eines Diebes. Am Morgen sagten die Leute: Gestern abend wurde einem Dieb ein Almosen gegeben. Da sagte er: O Allah, Dein ist alles Lob, daß ich einer Hure, einem Reichen und einem Dieb Almosen gab. Da kamen (die Engel) zu ihm, und ihm wurde gesagt: Dein Almosen wurde (von Allah) angenommen. Was die Hure betrifft, vielleicht enthält sie sich damit der Hurerei. Vielleicht der Reiche läßt sich ermahnen und spendet aus dem, was Allah ihm gegeben hat. In bezug auf den Dieb, vielleicht enthält er sich damit des Diebstahles."

(Bukhari, Muslim, Nasaî und Ahmad Ibn Hanbal)

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123

muslimehelfen 17. Juli 2001

527 – Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
"Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: >>Es gibt niemanden, der Gold oder Silber besitzt und dessen Anteil nicht gibt, ohne daß ihm Platten aus Feuer am Tag der Auferstehung gebreitet werden, die im Höllenfeuer erhitzt werden. Dann werden seine Seite, seine Stirn und sein Rücken mit ihnen (den Platten) gebrannt. Jedesmal wenn sie kalt werden, werden sie wieder für ihn an einem Tag erhitzt, dessen Ausmaß fünfzigtausend Jahre beträgt, bis es zwischen den Dienern entschieden wird. Danach sieht er seinen Weg entweder zum Paradies oder zur Hölle.<<
Da wurde ihm gesagt: >>O Gesandter Allahs, und was ist der Fall mit den Kamelinnen?<<
Er sagte: >>Jeder, der Kamelinnen besitzt und ihren Anteil nicht gibt und dies liegt darin, daß sie am Tag ihres Tränkens gemolken werden sollen wird am Tag der Auferstehung zu einem Boden, der am weitesten ist, geworfen. Alle Söhne solcher Kamelinnen werden ihn mit ihren Hufen betreten und mit ihren Mündern beißen. Jedesmal wenn der erste von ihnen an ihm vorbeigeht, wird der letzte wieder zu ihm an einem Tag geführt, dessen Ausmaß fünfzigtausend Jahre beträgt, bis es zwischen den Dienern entschieden wird. Danach sieht er seinen Weg entweder zum Paradies oder zur Hölle.<<
Es wurde dann gesagt: >>O Gesandter Allahs, was ist denn der Fall mit Kühen und Schafen?<<
Da sagte er: >>Jeder, der Kühe oder Schafe besitzt und ihren Anteil nicht gibt, wird am Tag der Auferstehung zu einem Boden, der am weitesten ist, geworfen. Unter diesen gibt es keine, die krummes Horn, kein Horn oder gespaltetes Ohr haben. Sie alle werden ihn mit ihren Hörnern stoßen und mit ihren Hufen betreten. Jedesmal wenn der erste von ihnen an ihm vorbeigeht, wird der letzte wieder zu ihm an einem Tag geführt, dessen Ausmaß fünfzigtausend Jahre beträgt, bis es zwischen den Dienern entschieden wird. Danach sieht er seinen Weg entweder zum Paradies oder zur Hölle.<<
Da wurde ihm gesagt: >>O Gesandter Allahs, was ist der Fall mit Pferden?<<
Er sagte: >>Pferde sind in drei Gruppen eingeteilt: Sie können für ihren Besitzer eine Bürde oder eine Sicherheit sein, oder sie können ihm Lohn einbringen. Der Mann, dessen Pferde für ihn eine Bürde sind, hält sie sich aus Gründen der Wichtigtuerei, des Stolzes und der Feindschaft gegen die Muslime. So werden sie für ihn eine Bürde sein. Der Mann, dessen Pferde für ihn eine Sicherung sind, hält sie auf dem Weg Allahs, vergißt nicht, seinen Pflichten gegenüber Allah nachzukommen und überanstrengt sie nicht. So sind sie für ihn eine Sicherung. Der Mann, dessen Pferde ihm Lohn einbringen werden, hält sich diese Tiere um der Sache Allahs willen für die Muslime. Er bindet sie auf der Weide oder im Garten an, daß sie fressen können, und alles, was sie von dieser Weide oder diesem Garten fressen, wird dem Besitzer als gute Taten angerechnet. Auch werden ihm ihr Dung und ihr Mist als gute Taten angerechnet. Und wenn die Pferde ihren Strick zerreißen und über ein oder zwei Anhöhen hinweggaloppieren, so werden ihre Spuren und ihr Dung dem Pferdehalter als gute Taten angerechnet.
Und wenn sie von ihrem Besitzer zu einem Fluß geführt werden, und er sie trinken läßt, wird auch das ihm zugute geschrieben.<<
Er wurde schließlich gefragt: >>O Gesandter Allahs, was ist denn der Fall mit Eseln?<<
Er erwiderte: >>Über Eseln wurde mir nichts offenbart, mit Ausnahme des folgenden, allgemeingültigen Qur’anverses: >>Wer Gutes im Gewicht eines Stäubchens getan hat, wird es am Tag des Gerichts zu sehen bekommen, und wer Böses im Gewicht eines Stäubchens getan hat, wird es ebenfalls sehen!<< <<"

(Bukhari, Muslim, Tirmidhi, Nasaî, Abu Dawud, Ibn Majah, Ahmad Ibn Hanbal und Malik)

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121

muslimehelfen 16. Juli 2001

650 – Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete:
"Einige der Prophetengefährten sahen das Zeichen der Nacht der Macht (Lailatu-l-Qadr) im Traum in den letzten sieben Tagen (des Monats Ramadan).
Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte:
>>Ich sehe, daß ihre Traumgesichter sich darin einig sind, daß diese Nacht mit einem der letzten sieben Tagen (des Monats Ramadan) zusammenfällt. Wer sie erwarten möchte, der kann sie in den letzten sieben Tagen (in jenen Tagen) erwarten.<<"

(Bukhari, Muslim, Abu Dawud, Ahmad Ibn Hanbal, Malik und Darimi)

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120

muslimehelfen 15. Juli 2001

654 – `A’ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, pflegte an den (letzten) Tagen (von Ramadan) die Nacht betend zu verbringen, seine Familie zu erwecken, sich mit der Anbetung intensiv zu beschäftigen und keinen Geschlechtsverkehr mit seinen Frauen zu üben."

(Bukhari, Muslim, Tirmidhi, Nasaî, Ibn Majah, Abu Dawud und Ahmad Ibn Hanbal)

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119

muslimehelfen 14. Juli 2001

651 – Abu Sa`id Al-Khudriy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
"Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, pflegte sich an den zehn mittleren Tagen des Monats Ramadan in der Moschee zurückzuziehen. Wenn aber zwanzig Nächte vorbei waren, und die einundzwanzigste Nacht kam, kehrten er und diejenigen, die mit ihm waren, zu ihren Häusern zurück. Einmal zog er sich in der Nacht zurück, in der er pflegte, nach Hause zurückzukehren. Er hielt dann eine Predigt, wobei er den Leuten befahl, was Allah wollte.
Er sagte: >>Ich pflegte mich an diesen zehn Tagen des Ramadan zurückzuziehen. Dann dachte ich, daß ich mich an den letzten zehn Tagen zurückziehen soll. Wer sich mit mir zurückgezogen hat, der übernachtet in seinem Platz! Und ich sah diese Nacht (die Nacht von Al-Qadr, in der der Qur’an hinabgesandt wurde), aber Allah ließ mich sie vergessen. Sucht diese Nacht in den zehn letzten Nächten, und zwar in den ungeraden Nächten. Ich sah, daß ich mich im Wasser und Schlamm niederwarf.<<"
Abu Sa`id Al-Khudriy fügte hinzu: "Es regnete in der einundzwanzigsten Nacht, und das Regenwasser triefte vom Dach der Moschee, und zwar im Platz, wo der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, das Gebet verrichtete. Ich sah ihn an, als er das Morgengebet beendete, und fand sein Gesicht naß vom Wasser und Schlamm."

(Bukhari, Muslim, Nasaî, Ibn Majah, Abu Dawud, Ahmad Ibn Hanbal und Malik)

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118

muslimehelfen 13. Juli 2001

Aischa (r) berichtete:
Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: "Erwartet Lailatu-l-Qadr (die Nacht der Macht) in den letzten zehn Tagen im Ramadan."

(Bukhari und Muslim)

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117

muslimehelfen 12. Juli 2001

Aisha (r) berichtete:
"Während der Zurückgezogenheit des Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, (an den zehn letzten Tagen des Monats Ramadan in der Moschee), pflegte er mir seinen Kopf zu nähern, damit ich ihn kämme. Und er kam ins Haus nur zum Verrichten seiner Notdurft."

(Bukhari und Muslim)

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116

muslimehelfen 11. Juli 2001

Abu Abdur-Rahman ibn Umar al-Khattab (r) berichtet, dass der Prophet (s) sagte: "Allah nimmt die Reue des Sünders an, bis zu seinem letzten Atemzug."

(Tirmidhi)

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115

muslimehelfen 10. Juli 2001

Es überliefert Aischa (r), dass sie den Gesandten Allahs (s) sagen hörte:
"Durch das gute Benehmen kann ein Gläubiger die Stufe eines Fastenden und in der Nacht zum Gebet Aufstehenden erreichen."

(Abu Dawud)

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