Abû Huraira (r) berichtete, dass der Gesandte Allâhs (s) sagte:
>> Allâh sagte:
"Jede (gute) Tat, die der Sohn Adams begeht, ist für ihn selbst (vorteilhaft). Nur das Fasten begeht er Meinetwegen, und die Belohnung dafür wird nach Meinem Ermessen gemacht."
Das Fasten ist (für den Menschen) ein Schutz; so soll der Mensch während seines Fastentages weder Schändlichkeit noch trubelhaftes Treiben begehen; und wenn jemand ihn zum Zweikampf auffordert oder beschimpft, soll er ihm sagen:
‚Ich bin ein fastender Mensch.’"
Bei Dem, in Dessen Hand das Leben des Muhammed ist, dass der Geruch aus dem Mund eines Fastenden bei Allâh besser ist als der von Moschus. Dem Fastenden stehen zwei Freuden bevor:
Wenn er sein Fasten bricht, ist er voller Freude; und wenn er seinem Herrn (am Tage des Jüngsten Gerichts) begegnet, freut er sich über das von ihm geleistete Fasten!"

(Bukhârî, Abû Dâwûd, Ahmad Ibn Hanbal, Nasa’î)


Von der Sunna des Propheten, Köln 1994, S. 155
2. Auflage, aus dem Arabischen von M. Ibn Rassoul erschienen bei Islamische Bibliothek ISBN 3-8217-0105-6