Abu Huraira (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) gesagt hat:
“Wer sorgfältig seine Waschung macht, und zum Freitagsgebet kommt und der Ansprache aufmerksam zuhört, dessen Sünden vom Freitag zuvor bis drei Tage darauf werden gelöscht. Und sich während der Freitagsansprache mit Kieselsteinen zu beschäftigen ist so, als ob man geredet hätte.”
(Muslim)
aus: RIYAD-us-SALIHIN – Gärten der Tugendhaften, München 1996, Band 1… S. 69
Zusammngestellt von Imam an-Nawawi
auf Deutsch erschienen im Dar-us-Salam / SKD Bavaria
Liebe Geschwister,
ich habe diesen Hadith anders gelesen. Überprüft bitte ob es falsch übersetzt worden ist: Einem wird die Sünden bis zum letzten Freitag die Sünden vergeben und darauf noch drei Tage dazu addiert. D.h. zehn Tage werden die Sünden vergeben.
Zur Erläuterung mit den Kieselsteinen:
Damals beteten die Muslime auf Oberboden, also keine Teppiche. Am Boden sind auch Steine vorhanden gewesen. Wenn man mit etwas anderem beschäftigt, während der Imam redet, ist man dann der Rede abwesend. Heutzutage kann man dies auf die Muster im Teppich, Handys usw. beziehen.